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Feb 21
01:11
Hey Mädels! Nach wirklich langer Zeit überlegen, habe ich mich dazu entschieden, ein Erstgespräch bei einer Therapie aufzusuchen. Ich habe gerade zwei mails versendet. Ich habe irgendwie große Angst davor. Wie sind eure Erfahrungen mit Therapien? Und eine dumme Frage, war jemand von euch in Therapie und ist trotzdem verbeamtet? Eine Freundin von mir meinte, dass es mit einer gemachten therapie schwer ginge, weil ja immer das Risiko bestehen würde, dass man „rückfällig“ wird.
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Feb 21
06:48
Huhu! Erstmal Respekt, dass du das machst. Ich weiß, dass der erste Schritt echt hart ist, aber es wird dir besser gehen🙏🏻 Ich bin selbst im ÖD tätig, aber keine Beamte.. Probleme gibts dahingehend nicht, weil wir keine Meldepflicht bei sowas haben. Also dem Arbeitgeber ggü. Nur die gesetzl. Krankenversicherung bekommt ne Meldung weil die Kosten übernehmen. Ich hatte dann nur bei meiner privaten Krankenversicherung Probleme, dass sie da keinen Teil bezahlen, weil die Therapie vor Abschluss der Privatversicherung losging. Wenn ich das jetzt einreichen würde, könnten sie sich überlegen ob sie mich aus der Privatversicherung schmeißen. Sonst gab es nichts :)
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Feb 21
08:55
Ich hab das als Selbstzahler gemacht
 
Feb 21
10:55
Danke euch!
 
Feb 21
13:02
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Psychotherapie gemacht. Du brauchst da gar keine Angst haben, aber ich war auch total aufgeregt vor meinem Erstgespräch. Mir war es am Anfang auch total peinlich, weil ich in mehreren Sitzungen total geheult habe, aber das finden die Therapeuten gar nicht schlimm. Man macht sich da selbst einfach zu viele Gedanken 😅 Ich bin tatsächlich verbeamtet, allerdings habe ich die Therapie erst 1 Jahr nachdem ich auf Lebenszeit verbeamtet war, begonnen, zum Teil auch aus der gleichen Angst heraus, wie du schilderst. Ich finde das auch total beschi****, dass man hierzulande dafür bestraft wird, dass man sich Hilfe sucht. Sprich die Sache mit der Verbeamtung ruhig im Erstgespräch an. Wenn ich mich recht erinnere, stehen nur bestimmte Diagnosen der Verbeamtung entgegen. Ich meine solche Diagnosen, wie Anpassungsstörung und depressive Episode sind unproblematisch, aber eine schwere Depression dagegen dann schon. Ist halt aber die Frage, ob die Verbeamtung es wert ist, zB die bestehende Depression nicht zu behandeln. Bist du denn gerade schon Beamtin auf Widerruf oder auf Probe oder willst du dich erst zukünftig bewerben?
 
Feb 21
14:10
@Mila01 danke dir Ich studiere soziale Arbeit und würd gerne darauf hinarbeiten Ich hab auch keine Depressionen oder so sondern eher eine Verhaltensstörung, ich weiß nicht ob du meine Beiträge kennst aber es geht darum das ich in meiner Jugend viel für Sex ausgenutzt wurde und jetzt meinem Partner keine Nähe geben kann
 
Feb 23
15:29
@hallofreunde Ich habe mir gerade einen deiner Beiträge durchgelesen und ich denke, dass das einer Verbeamtung nicht unbedingt entgegen stehen würde, aber das würde ich dann an deiner Stelle nochmal direkt im Erstgespräch klären.
 
Feb 24
18:07
@Mila01 vielen Dank 🫶🏼
 

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