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Dec 25 25
22:29
Thema: Krankenhauskeim Hallo ihr Lieben! 🥰 ich wollte Mal fragen, ob hier jemand etwas ähnliches Mal mitbekommen oder selber durchlebt hat. Mein Papa (59 Jahre alt) hat ein künstliches Kniegelenk eingesetzt bekommen und erstmal war auch alles super. Er ist dann ruckzuck in die Reha gekommen und alles war gut. Nun ist er aber schon seit mittlerweile fast 4 Wochen im Krankenhaus, weil er einen Krankenhauskeim im Knie hat. Er hatte/hat 2 unterschiedliche Keime, der eine heißt „staphyloccocus aureus“, der andere „enterococcus faecalis“. War ein sehr schwerer Verlauf, nach mehrfachen Spülen und unzähligen Antibiotika musste das künstliche Gelenk komplett entfernt werden. Nun wurde er ein neues Krankenhaus verlegt (im anderen Krankenhaus wurde einiges verbockt…) und ich hoffe so sehr dass alles gut geht. Frühestens Anfang Februar wollen sie erst ein neues Gelenk einsetzen… furchbar. Hat jemand solche Fälle von euch im bekanntenkreis? Wurde alles wieder gut? :( ich bin krank vor Sorge. Er ist zwar jetzt im neuen Krankenhaus besser aufgehoben weil die vieeel besser ausgestattet sind und spezialisiert sind auf solche Fälle aber ich mache mir echt Sorgen. Wenn das neue Kniegelenk eingesetzt wird, wurde das Knie 6 mal operiert!
 
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Dec 25 25
23:18
Das tut mir sehr leid für dich und deinen Papa! Ich versteh, dass du dir Sorgen machst! Wie geht's es ihm, körperlich und psychisch? Ist der Keim noch im Knie? Mein Opa hat seit über 50 Jahren ein offenes Bein wegen einem Krankenhauskeim. (Wurde damals angefahren, im Unfallkrankenhaus behandelt, und da kam der Keim rein). Der Keim konnten sie leider nie rausbekommen, aber er lebt nun bereits über 50 Jahre damit und er und wir alle haben uns an die Situation gewöhnt und er meistert das gut. Sie wollten ihm damals das Bein abnehmen, er hat sich jedoch geweigert und geht immer noch damit.
 
Dec 26 25
12:35
Oh mein Gott ist das schrecklich 😞 @hola_123 Ich hab so angst, dass Papa auch für den Rest seines Lebens damit leben muss. Realistisch betrachtet kriegen sie das schon irgendwie in den Griff aber ich habe echt Angst. Ihm ging es psychisch zeitweise extrem schlecht, er hat viel geweint, was sehr sehr selten bei ihm ist… mittlerweile geht es, sagen wir Mal so, er ist der Situation nun Mal schutzlos ausgeliefert und muss sich nun damit irgendwie abfinden. Körperlich geht es ihm nicht sehr gut, das Knie wurdd jetzt vor ein paar Tagen das 5. Mal innerhalb von 4 Wochen geöffnet, das wächst ja alles jedes Mal aufs Neue wieder zusammen und dieser Prozess soll extrem schmerzhaft sein. Seit heute geht es wohl wieder etwas besser. Wenn alles gut läuft, darf er Anfang/Mitte Januar für 3 Wochen nach Hause und bekommt dann Anfang Februar das neue Knie. Natürlich nur, wenn sie keine Keime mehr finden.
 

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